Alles hat ein Ende – Mein Fazit

Hallo liebe Follower heute möchte ich gerne meinen Blog zum Thema Social TV abschließen mit einem Fazit.

Im Rahmen des Seminars digitale Kommunikation sollten wir einen Blog anlegen und uns einmal mit einem Aspekt der digitalen Kommunikation, angewendet auf ein Beispiel, beschäftigen. Ich habe gleich zu Anfang mein Thema vorgestellt:
Ich möchte mich auf diesem Blog mit Social TV beschäftigen. 

Auf dieses Thema war ich gekommen, als ich die Sendung „Wetten, dass..“ geschaut hatte und mitbekam wie viele Menschen sich parallel zur Sendung in den sozialen Medien über den Programminhalt austauschten. Da fragte ich mich, warum die Menschen sich während dem Rezipieren der Sendung mit anderen Zuschauern im Internet darüber unterhalten möchten, anstatt die Sendung erst einmal konzentriert und aufmerksam zu schauen.

Mit dieser Fragestellung im Kopf ging ich auf diesem Blog den Nutzungsmotiven auf den Grund. Ich konzentrierte mich dabei auf Studenten, denn diese verfolgten vor allem meinen Blog und ich konnte sie daher gut befragen und zum Anderen gehören Studenten zu den Digital Natives und sind mit digitalen Medien sehr vertraut.

Als erstes schaute ich mich nach bisherigen Studien und Forschungsergebnissen um und kam zu der Erkenntnis, das Social TV schon eine ziemlich lange Zeit existiert und zwar seit den 60er Jahren. Jedoch hat sich seit dem Aufkommen des Internets auch die Medienwelt und damit die Fernsehwelt verändert und so können wir erst seit einigen Jahren von dieser Form Social TV sprechen, wie wir sie heute kennen.

An dieser Stelle wollte ich einmal genau herausfinden, was ist Social TV?

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lieferte mir im Rahmen einer Umfrage, im Februar 2013, eine Antwort: Für uns ist Social TV die gleichzeitige Unterhaltung mit anderen Zuschauern auf Online-Plattformen wie Facebook, Twitter oder über Apps während eines speziellen Fernsehprogramms. Auch wenn du während des Fernsehens nur das liest, was andere online über die Sendung schreiben, handelt es sich dabei um Social TV (vgl. Hochschule für Musik, T. u. M. , 2013).

Bei der Umfrage kam heraus, dass Männer und Frauen gleichermaßen Social TV nutzen. Es sind jedoch eher Menschen mit Abitur oder einem Hochschulabschluss die Social TV nutzen. Die Hauptzielgruppe scheint mit 37 % bei Studenten zu liegen, gefolgt von Angestellten mit 25 %. Bei den Nutzungsmotiven kam heraus, dass die Nutzung von Social TV von der Nutzung des Fernsehens abhängt und viele sahen in Social TV keinen besonderen Nutzen. Wenn Social TV genutzt wird, dann eher weil die Befragten mit anderen über die Sendung diskutieren wollen.

Daraus leitete ich mein Untersuchungsdesign und…


Zielgruppe: Studenten
Erhebungsmethode: Online-Fragebogen
Querschnitt
quantitative Untersuchung

…und meine Forschungsfrage ab..

Welche Nutzungsmotive verfolgen Studenten bei der Nutzung von Social TV-Angeboten, wie Zapitano?

Mein nächster Schritt war es zu überlegen, welche Theorien passen könnten. Dabei bekam ich auch Hilfe von meinen Followern anjamanja und melchenbelchen. So schaute ich mir besonders die Theorie des Uses-and-Gratification-Ansatzes an und die Theorie der Nebenbeinutzung des Fernsehens.

Auf der Grundlage dieser beiden Theorien entwickelte ich einen kleinen Fragebogen, den ich Ende Januar 2014 auf meinem Blog veröffentlichte.
Dieser beinhaltete zwei Fragen zu möglichen Nutzungs- Erwartungen und – Motiven.

Es gab 8 Antworten von Befragten bei der Frage, welche Erwartungen sie an Social TV haben und 10 Antworten bei den Bedürfnissen, die sie an Social TV haben. Mit dieser Beteiligung war ich sehr zufrieden, da meine Umfrage, nur auf meinem Blog veröffentlicht wurde. Das Problem sprach ich zuvor auch im Seminar bei Herrn Kreuzberger an, daraufhin kam ich mit ihm überein, dass es sich hier eher um eine Art kleinen Pretest handelt und nicht um eine repräsentative Umfrage. So betrachtete ich dann auch die Ergebnisse. Diese stellte ich aus der Umfrage zusamen und setzte sie in einen theoretischen und gesellschaftlichen Kontext. Diese Ergebnisse möchte ich hier nicht nochmal einzeln erläutern, da ich sie auf meiner Seite Forschungsergebnisse zusammengetragen habe.

Ich möchte nun gerne meine Forschungsfrage beantworten:

Studenten nutzen Social TV, weil sie sich dadurch mehr Informationen zur Sendung erhoffen. Diese Informationen dienen auch als Grundlage, um sich mit anderen Nutzern zu unterhalten und sich eine Meinung bilden zu können. Sie haben durch die Nutzung das Gefühl am Leben Anderer teil haben zu können und dadurch auch weniger Langeweile. Oft nutzen sie Social TV ungeplant. So gesehen nutzen Studenten Social TV, um affektive Bedürfnisse zu befriedigen. Gesellschaftlich gesehen nutzen die Studenten Social TV, weil dadurch Fernsehen dialogfähig wird. Sie nutzen Social TV-Angebote als Ergänzung zum Fernsehangebot. Fernsehen alleine scheint für die Studenten nicht mehr auszureichen.

Parallel zu meinem Blog beschäftige sich auch Christina mit Social TV, sie ging in einer Umfrage den Nutzungsmotiven von JOIZ auf den Grund. Ihre Ergebnisse sind sehr interessant. Ihr findet sie unter folgendem Link: http://digikom-socialtv.blogspot.de/
Hier schreibt sie auch, dass sie herausgefunden hat, das Social TV vor allem genutzt wird, um sich mit Anderen auszutauschen. Ihre Befragten gaben an besonders an JOIZ die Verknüpfung von Chat und TV gut zu finden. Auch hier findet sich die Tatsache wieder, dass Social TV Fernsehen dialogfähig macht, was für die Nutzer ein wichtiges Motiv bei der Social-TV Nutzung ist, wie ich es auch selbst heraus gefunden habe. Auch gaben bei Christina viele an Social TV, wie JOIZ zu nutzen, um neue Informationen zu bekommen und um ein Gemeinschaftsgefühl aufbauen zu können, was bei meinen Ergebnissen dem „um am Leben Anderer teil haben“ gleich zusetzen ist.
Ich freue mich, das Christina ähnliche Ergebnisse wie meine herausgefunden hat und somit meine Auswertungen bestätigt werden konnten.

Ziel erreicht ?

Mit mithilfe meiner kleinen Umfrage konnte ich meine Forschungsfrage beantworten und auch selbst neue Erkenntnisse sammeln. Allerdings muss ich meine Ergebnisse immer kritisch betrachten, da sie nicht repräsentativ sind. Aber dennoch glaube ich mit diesen Ergebnissen den Nutzungsmotiven für Social TV näher gekommen zu sein.

Was habe ich gelernt ?

Wenn ich nochmal zum Anfang zurück spule und ich mich frage warum die Menschen während der Sendung „Wetten, dass..“ Social TV nutzen, anstatt die Sendung konzentriert zu schauen, so denke ich kann ich diese Frage jetzt beantworten mithilfe meiner Forschungsergebnisse. Anscheinend geht es nicht darum eine Sendung konzentriert zu schauen, sondern sich mit Anderen sofort darüber auszutauschen. Die Zeiten, wo man sich nur auf ein Medium fokussiert hat sind anscheinend überwiegend vorbei im Medienkonvergenzzeitalter.

Auch habe ich euch demonstriert, wie ich selber Social TV mithilfe der App Zapitano ausprobiert habe. Ich kann euch nun sagen, dass solch Social TV nicht mein Ding ist. Nennt mich altmodisch, aber ich bevorzuge es eine Sendung ohne Ablenkung zu schauen und mich auch erst danach mit Anderen darüber zu unterhalten. Dennoch ist es ganz interessant nun zu wissen, was hinter dieser Nutzung von Social TV steckt.

Schluss mit bloggen ?

Meine Untersuchungen zu Social TV möchte ich hiermit beenden, doch nicht unbedingt das Bloggen an sich. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und vielleicht werde ich nach einiger Zeit weiter forschen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz lieb bei einigen besonders treuen Followern bedanken, die durch ihre Kommentare und Anregungen eine große Hilfe waren. Vielen Dank melchenbelchen, anjamanja, stellaschmole, elisaeichler.

Ich danke auch allen Anderen die immer mal wieder auf meinem Blog vorbei geschaut haben.

Quellen:
Hochschule für Musik, T. u. M. (2013). Wer nutzt Social TV. Hannover.

Auswertung Teil 3

In meinem letzten Post zur Auswertung möchte ich gerne meine Ergebnisse in einen gesellschaftlichen Kontext bringen.

In einem Beitrag zuvor bin ich bereits auf den Begriff Meditarisierung eingegangen, der unsere Gesellschaft geprägt hat. Nochmal kurz was bedeutet Mediatisierung: Damit ist der mediale, kulturelle und soziale Wandel in unserer Gesellschaft gemeint, der auf die Medien zurück zu führen ist. Die Gesellschaft verändert sich immer mehr durch die zunehmende Bedeutung von Kommunikationsmedien. Man kann sogar schon von einer “Mediengesellschaft” sprechen (vgl. Krotz, 2007:14).

Ich habe damals bereits geschrieben, dass Social TV für mich ein Resultat der Meditarisierung ist. 

Wende ich nun diese Erkenntnis auf die Umfrageergebnisse an, so sehe ich auch hier, dass die Menschen das Gefühl haben durch die Medien (wie Social TV) sich eine Meinung bilden zu können. Zudem führt die Nutzung von Medien beispielsweise dazu, dass die Menschen weniger Langeweile haben, wie es in der Umfrage angegeben wurde. Sie haben somit das Gefühl die Medien zu brauchen für ihre Bedürfnisse. Ebenfalls werden die Medien, wie Social TV immer wichtiger für Menschen, was auch an der Aussage zu sehen ist „weil mir die Sendung wichtig ist und ich mich darüber unterhalten möchte“, welche am meisten von den Befragten angeklickt wurde.

Die Nutzung von Social TV zeigt auch für mich einen Wandel der Gesellschaft.

War der Fernseher in den 50er Jahren noch was ganz besonderes und Neues, so reicht es heute allein nicht mehr aus, um sich unterhalten zu lassen. Die Befragten halten die Sendungen im Fernsehen für wichtig und sie wollen sich sofort darüber mit anderen unterhalten, auch wenn diese sich nicht mit im Raum befinden. Auch haben die Befragten das Gefühl durch Social TV am Leben Anderer teil zu haben, was auch einen gesellschaftlichen Wandel zeigt. Denn die Tatsache das Gefühl zu haben sich über elektronische Medien am Leben von Anderen zu beteiligen entstand erst mit dem Aufkommen des Internets in den 90er Jahren.

An dieser Stelle möchte ich nun noch etwas weiter ausholen und auf die Aussage von Michael Meyen eingehen, der in seinem Buch Mediennutzung (2001) schreibt, dass die Mediennutzung für die Menschen zur Routine geworden ist. Vielleicht ist genau das auch Grund warum Social TV ungeplant genutzt wird, wie es die Befragten angaben. Die Menschen schauen Fernsehen und nutzen dabei ganz selbstverständlich, routiniert Social TV, ohne es wirklich geplant zu haben.

Eigentlich vereint Fernsehen alle Funktionen der Medien, wie sie im Buch von Meyen dargestellt sind:

Unterhaltung: Entspannung, Zufluchtsort, Beschäftigung, Kontaktersatz Überblickswissen: Sicherheit, Orientierung
weitere Funktionen: Information, Bildung, Gesprächsstoff

Doch nun habe ich mir die Frage gestellt warum nutzen Studierende noch zusätzlich zum Fernsehen Social TV, wenn das Fernsehen allein schon alle Funktionen vereint. Ich denke, dass hat vor allem mit dem digitalen Wandel zu tun, den ich bereits in einem Abschnitt zuvor erläutert habe (vgl. Meyen, 2001: 87-88).

Der Wandel hat dazu geführt, dass der Alltag zu einem Medienalltag geworden ist. Waren die Deutschen 1995 noch mit den Medien genauso lange beschäftigt, wie mit dem Arbeiten, so könnte ich mir vorstellen überwiegt die Zeit für die Medien heutzutage (vgl. Meyen, 2001: 93).

Spezieller eingegangen auf die digitalen Medien, kann man von einem Fortschritt der Kommunikationstechnik sprechen, der zu diesem Wandel geführt hat, sodass den Menschen Fernsehen allein nicht mehr ausreicht (vgl. Plake, 2004:339). Diese Entwicklung hat zur Digitalisierung des Fernsehens geführt, die eine Konvergenz zwischen Computer, Fernsehen und Telefon ermöglicht.

Fernsehen allein reicht nicht mehr aus

Die Integration verschiedener Informationstechnologien bedeutet, dass das Medium Fernsehen, das in ganz besonderer Weise massenmedial erscheint, nämlich als Instanz und technische Apparatur zur Verbreitung von Inhalten an ein verstreutes und anonymes Publikum, nun durch Social TV auch dialogfähig wird (vgl. Plake,2004: 344). Und genau diese Tatsache macht Social TV so attraktiv, was meine Umfrage nur betätigt hat.

Social TV macht Fernsehen dialogfähig 

In Buch von Plake Handbuch der Fernsehforschung aus dem Jahre 2004 wurde auch die Frage diskutiert, ob durch diesen Wandel das Fernsehen verdrängt wird. Diese Frage kann ich nun zehn Jahre nach erscheinen dieses Buches beantworten:

Digitale Angebote verdrängen das Fernsehen nicht. Social TV ist eine Ergänzung zum Fernsehen: Dadurch, dass sich die Menschen mit Anderen über die Programminhalte unterhalten wollen, schauen sie bewusster die Sendungen. Gleichzeitig müssen sie aber auch darauf achten sich durch Social TV nicht zu sehr ablenken zu lassen.

Quellen:

Krotz, F. (2007). Mediatisierung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Meyen, M. (2001). Mediennutzung. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH.

Plake, K. (2004). Handbuch Fernsehforschung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Auswertung Teil 2

In diesem Beitrag möchte ich sehr gerne meine Umfrageergebnisse in einen theoretischen Kontext bringen. Auch wenn meine Ergebnisse nicht repräsentativ sind, so möchte ich sie doch einordnen.

Ich habe mich bei meinen Untersuchungen hier auf dem Blog auf die Theorien Uses-and-Gratification-Ansatz und Fernsehen als Nebenbeinutzung gestützt.

Nochmal ganz kurz zur Erläuterung dem Uses-and-Gratification-Ansatz liegt die Annahme zu Grunde, dass Menschen Medien nutzen (in dem Fall Social TV), um bestimmte Bedürfnisse zu befriedigen (vgl. Schweiger, 2007:61).

Bei meinen Umfrageergebnissen kamen folgende Erwartungen besonders zum Tragen:

„bekomme ich neue Informationen zur Sendung“
„kann ich mir eine Meinung bilden mithilfe der Kommentare der Anderen“
„kann ich mitreden“
„habe ich keine Langeweile mehr“

Bei den Bedürfnissen kamen diese Aussagen vor allem zum Tragen:

„weil mir die Sendung wichtig ist und ich mich darüber unterhalten möchte“
„um an den Meinungen und am Leben anderer teil zu haben“
„es ist ungeplant“

Aus den Uses-and-Gratifications-Annahmen ist zu entnehmen, dass die wichtigsten Bedürfnisse das Informations- und Unterhaltungsbedürfnis sind (vgl. Schweiger, 2007:61). Dies spiegelt sich auch in meinen Ergebnissen wieder. Wenn Menschen Medien nutzen, muss mindestens ein persönlicher Grund für dieses Verhalten existieren. Menschliche Bedürfnisse führen demnach zu einer bestimmten Mediennutzung. Wie ich bereits in meiner Theorie erläutert habe, gibt es verschiedene Bedürfnisgruppen:

kognitiv Suche nach Informationen
affektiv Entspannung, Erholung, Bekämpfung von Langeweile
soziale: Anschlusskommunikation
Identität: Selbstfindung
(vgl. Schweiger, 2007:61).

In meinen Ergebnissen spiegelten sich vor allem soziale Bedürfnisse wieder: Die Befragten möchten sich mit anderen darüber unterhalten und mitreden können. Sie möchten am Leben anderer teil haben. Als zweites scheinen kognitive Bedürfnisse eine große Rolle zu spielen. Die Befragten suchen nach Informationen oder erwarten sich von der Nutzung weitere/neue Informationen.  Als drittes scheinen affektive Bedürfnisse wichtig zu sein: Die Befragten gaben an, Social TV zu nutzen, um Langeweile zu bekämpfen.

Nun möchte ich zur Theorie der Nebenbeinutzung des Fernsehens kommen. Diese besagt, dass neben dem Fernsehen noch eine andere Aktivität ausgeführt wird, in diesem Falle die Nutzung des Internets mit einem Laptop/Pc oder mobilem Endgerät. Es lassen sich dabei fünf verschiedene TV-Nutzungsgewohnheiten unterscheiden (vgl. Rössler, 2011:12):

Fernsehen als Routine
selektives Fernsehen
ungeplantes Fernsehen
mal so, mal so
und Fernsehen als Nebenaktivität
(vgl. Rössler, 2011:12)

Aus den Umfrageergebnissen ist zu entnehmen, dass die Befragten Social TV eher ungeplant nutzen. Aus der Theorie liegt dem ungeplantem Fernsehen folgende Definition zu Grunde: „Ich schalte den Fernseher irgendwann ein und verbringe meine Zeit mit Zuschauen“ (Rösler, 2011:14). Die Befragten schalten also den Fernseher ein und nach einer Weile nutzen sie parallel dazu Social TV, ohne das es geplant ist.

Zusammenfassend entnehme ich aus der Verknüpfung der Umfrageergebnisse und der Theorie, dass die Befragten Social TV in erster Linie nutzen um affektive Bedürfnisse zu befriedigen.

Leider habe ich es nicht geschafft auch den gesellschaftlichen Bezug in diesem Post zu behandeln und werde daher meine Auswertung um einen Post verlängern.

Quellen:
Rössler, P. (2011). Skalenhandbuch Kommunikationswissenschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Schweiger, W. (2007). Theorien der Mediennutzung – Eine Einführung.Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Auswertung Teil 1

Hallo liebe Follower, heute möchte ich mit der Auswertung beginnen. Ich habe mir gedacht ich teile sie in verschiedene Unterpunkte. Beginnen möchte ich mit meiner Umfrage, dann möchte ich diese Werte im theoretischen und gesellschaftlichen Kontext betrachten und zum Schluss ein Gesamt-Fazit ziehen.

Bei meiner Umfrage habe ich zwei Fragen gestellt. Die erste lautete: Menschen haben bei der Nutzung von Medien auch bestimmte Erwartungen. Bitte vervollständigen Sie den Satz: Durch Social TV,..
Bei dieser Frage gab es sechs verschiedene Möglichkeiten diesen Satz zu beenden. Keine der Antworten stach besonders heraus. Jeweils zwei Stimmen bekamen die Antworten: „bekomme ich neue Informationen zur Sendung“, „kann ich mir eine Meinung bilden mithilfe der Kommentare der Anderen“, „kann ich mit mitreden“, „habe ich keine Langeweile mehr“. Die beiden anderen Antwortmöglichkeiten erhielten gar keine Stimme: „Fühle ich mich nicht mehr so alleine“, „kann ich mehrere Bedürfnisse gleichzeitig befriedigen.“

Daraus entnehme ich, dass die Studenten die dran teil genommen haben sich erhoffen durch Social TV  zusätzliche Informationen zu bekommen, um sich daraus auch eine Meinung bilden zu können. Ihnen scheint die Meinung anderer sehr wichtig zu sein. Sie möchten gerne wissen, was andere Zuschauer von der Sendung halten. Diese Meinungen wollen sie auch wissen, um mitreden zu können. Allein ohne das Wissen der Meinung anderer wollen sie sich keine Meinung bilden, oder sie gar preisgeben. Sie schauen erst einmal was andere Zuschauer zu der Sendung sagen. Zudem scheint Fernsehen allein zu langweilig zu sein für die Studenten. Sie wollen sich gerne noch nebenbei betätigen auf ihrem Smartphone, Tablet etc.

Zusammenfassend haben Studenten folgende Erwartungen an Social TV:
Sie erhoffen sich durch Social TV mehr Informationen zur Sendung, wollen andere Meinungen lesen auf deren Grundlage sie mitreden können und wollen so ihre Langeweile beim „nur“ Fernsehen beseitigen.

Die zweite Frage lautete: Menschen haben bei der Nutzung von Medien auch bestimmte Bedürfnisse. Bitte vervollständigen sie den Satz: Ich nutze Social TV,..
Bei dieser Frage gab es sieben Antwortmöglichkeiten und die Option den Satz eigenständig zu vervollständigen. Drei Stimmen und somit am meisten bekam die Antwortmöglichkeit: „Die Sendung ist mir wichtig und ich möchte mich mit anderen darüber unterhalten.“ Zwei Stimmen bekamen jeweils die Antworten: „Um an den Meinungen und am Leben anderer teil zu haben“ und „es ist ungeplant.“ Jeweils eine Stimme bekamen „Um Spaß zu haben“ und „weil gerade nichts anderes läuft.“ Die freie Option ergab: „weil ich meinen Senf dazugeben will (Kommunikationsbedürfnis).“

Aus diesen Ergebnissen entnehme ich, dass die Studenten sehr kommunikationsbedürftig sind. Sie wollen Social TV nutzen, um sich mit anderen zu unterhalten und sich auszutauschen. So können sie auch am Leben und an den Meinungen anderer Teil haben. Oft scheint dieses Bedürfnis aber spontan zu kommen, wenn sie schon vor dem Fernseher sitzen und eine Sendung schauen. Der Spaßfaktor ist dabei eher ein Bonus und steht nicht im Vordergrund.

Zusammenfassend nutzen die Studenten Social TV aus folgenden Gründen:
Die Studenten nutzen Social TV, weil sie mitreden wollen. Sie sind sehr kommunikationsbedürftig und möchten sich mit anderen austauschen. Dies geschieht alles doch recht ungeplant. Wenn sie vor dem Fernsehr sitzen und eine Sendung schauen, erst dann scheinen sie zum Smartphone oder ähnlichem zu greifen und Social TV zu nutzen. Diese Motive decken sich auch mit den Erwartungen.

Was  halte ich selbst von Social TV?
Durch meinen Selbstversuch und meine Recherchen habe ich mir nun auch selbst eine Meinung über Social TV bilden können. Ich halte Social TV für eine Nebenbeitätigkeit zum Fernsehen, die vor allem genutzt wird, um sich mit Anderen auszutauschen und Meinungen von Anderen lesen zu können. Zudem bietet sie zusätzliche Informationen rund um die Sendung. Jedoch denke ich das Social TV von der eigentlichen Sendung ablenkt und die Konzentration für das Fernsehprogramm abnimmt. Ich persönlich möchte mich eher auf eine Sache konzentrieren und nicht immer mehrere Dinge gleichzeitig machen, weswegen ich auch in Zukunft Social TV nicht viel benutzen werde. Ich halte es aber dennoch für eine tolle Sache und glaube auch, dass das Phänomen Social TV noch lange nicht verschwunden ist.
Wie sieht ihr das?

Meine Ergebnisse entnahm ich aus meiner kleinen Umfrage, welche ich auf meinem Blog habe laufen lassen. Diese ist nicht besonders repräsentativ und sollte auch nicht als solche angesehen werden. Vielmehr ging es mir darum einfach mal zuschauen, was man mit solch einer kleinen Umfrage im Rahmen meines Seminars digitale Kommunikation herausfinden kann. Womöglich kann dann auch auf der Basis dieser Ergebnisse eine größere Studie aufgebaut werden.

Ich hoffe diese Ergebnisse sind sehr interessant und aufschlussreich für euch. In meinem nächsten Post werde ich diese Ergebnisse in einem gesellschaftlichen Kontext bringen, um noch mehr Licht in die Sache bringen zu können.
Seit gespannt 🙂

Die Umfrage ist beendet

Ich habe nun meine Umfrage drei Wochen lang laufen lassen und freue mich über Jeden der sich kurz Zeit genommen hat daran teil zu nehmen. Bevor es nun ans Eingemachte geht und die Auswertung stattfindet. Möchte ich euch hier einmal kurz die Ergebnisse der Umfrage präsentieren. Es gab 8 Antworten bei der Frage welche Erwartungen ihr an Social TV habt und 10 Antworten bei den Bedürfnissen, die ihr an Social TV habt. Insgesamt bin ich mit diesem Ergebnis zufrieden, da es sich hierbei eher um einen Pretest handelt als um eine repräsentative Umfrage. Die Fragen nach den Bedürfnissen und den Erwartungen an Social TV sollen mir nun im Folgenden Rückschlüsse auf die Motive für Social TV geben. Aber dazu in meinem nächsten Post mehr. Hier erstmal die Ergebnisse:

Hättet ihr diese Antworten vermutet?

erwartungenBedürfnisse

 

 

Bildquelle: eigene Darstellung der Umfrageergebnisse

Die Umfrage zur Social TV – Nutzung

Hallo liebe Follower,

im Folgenden findet ihr meine Umfrage zum Thema Social TV. Damit möchte ich gerne folgender Frage nach gehen: Welche Nutzungsmotive verfolgen Studenten bei der Nutzung von Social TV-Angeboten, wie Zapitano?

Kurz zur Erklärung nochmal: Social TV ist dass gleichzeitige unterhalten mit anderen Zuschauern auf Online-Plattformen wie Facebook, Twitter oder über Apps während eines speziellen Fernsehprogramms. Auch wenn die Gespräche während des Fernsehens nur gelesen werden, handelt es sich dabei um Social TV (vgl. Hochschule für Musik, T. u. M. , 2013).

Zapitano ist eine Social TV-Plattform, auf der sich Zuschauer mit anderen Zuschauern einer Sendung über aktuelle Sendungen und Stars austauschen können. Auch können sie sie bewerten und kommentieren sowie in der umfangreichen Star-Datenbank stöbern (vgl. Zapitano, 2013).

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr kurz Zeit finden würdet, um an meiner Umfrage teilzunehmen.

Quelle:

Hochschule für Musik, T. u. M. (2013). Wer nutzt Social TV. Hannover.

ZAPITANO. (November 2013). Von http://www.zapitano.de abgerufen

Das letzte Seminar

Heute hatten wir das letzte Seminar für digitale Kommunikation. Im Hinblick auf die Konzeption meiner Umfrage, beschäftigte mich besonders die Frage, wie sinnvoll meine Umfrage für meine Untersuchung sein wird, wenn ich sie nur auf meinem Blog veröffentliche und sie somit sehr wenig Menschen beantworten werden. Außerdem wollte ich wissen, wie ich am besten die Umfrage auswerten könnte. Herr Kreuzberger, unser Seminarleiter, hat mir daraufhin gesagt, dass ich meine Umfrage gerne konzipieren könne, aber sie eher als Pretest ansehen sollte, da nicht viele Menschen an der Umfrage teilnehmen werden. Die Ergebnisse solle ich zudem auch kritisch hinterfragen und eine Methodenkritik durchführen.

Weitere allgemeine Hinweise, die heute im Seminar gegeben wurden, waren, dass wir immer darauf achten sollen, was genau für einen Kommunikationsprozess wir untersuchen wollen. Zudem ist es wichtig, sich immer vor Augen zu halten, um was für eine Art Kommunikation es sich hier handelt, die wir innerhalb unseres Lerntagebuchs untersuchen.

Ich fand auch unser letztes Seminar wieder sehr hilfreich und werde mir die Ratschläge, besonders in meiner späteren Auswertungsphase, zu Herzen nehmen.

Vor der Umfrage: Meine Vermutungen und Konzeption

Nachdem ich mir nur einige Motive angeschaut habe mithilfe des Uses-and- Gratification-Ansatzes und der Theorie der Nebenbeinutzung des Fernsehens, möchte ich sehr gerne in diesem Post, bevor ich die Umfrage konzipiere, die Vermutungen zur Nutzung von Social TV zusammen tragen.

Aus den Forschungen gingen diese Motive hervor:
In einer Forschung von 1995 des NBC konnte herausgefunden werden, dass das Fernsehen eher der Unterhaltung dient und die Comuter-Nutzung eher der Informationsbeschaffung. Ebenfalls wurde herausgefunden an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, dass Social TV auch dazu dient sich mit anderen Nutzern über eine Sendung zu unterhalten.

Hier noch einmal die Motive des Uses-and-Gratifications-Ansatzes:
Informationshunger (kognitives Bedürfnis), Einsamkeit, Dazugehörigkeitsgefühl (soziales Bedürfnis), Langeweile, Entfiehen aus dem Alltag (affektives Bedürfnis), Spaß, soziales Orientierungsbedürfnis – wie geht es anderen damit? (Identitätsbedürfnis).

Und hier noch einmal die Motive für das Nebennutzen von TV (übertragen auf Social TV):
aus Routine, ungeplant, gängige Nebenbeinutzung, schaue gezielt Sendung und möchte mich darüber online unterhalten

Dann wurde ich von einigen Followern meiner Seite auf einige mögliche Motive aufmerksam gemacht: von anjamanja kam der Hinweis zum Gemeinschaftsgefühl. Von melchenbelchen kam der Hinweis zum sozialen Abwärtsvergleich als Grund der Nutzung. Eine andere Followern meinte, dass Menschen auch Social TV nutzen, weil es alle anderen auch tun, quasi als Mitläufer. Stellaschmole wies mich darauf hin, dass Social TV genutzt wird, weil man viele Bedürfnisse gleichzeitig befriedigen möchte. 

Ich selbst halte diese Motive für mögliche Gründe für Social TV:
Langeweile, Einsamkeit, Informationssuche

Nachdem ich nun alle Motive zusammen getragen habe, möchte ich mit der Konzeption der Umfrage beginnen.

YouTube als Social TV ?!

Auch in diesem Beitrag möchte ich nochmal auf das letzte Seminar verweisen. Dort wurde ich auf einen anderen Blog aufmerksam gemacht von einer Kommilitonin von mir: http://baetsports.wordpress.com/

Lisa thematisiert darin die Web-Serie Bad Sports, die über den YouTube Channel „LOUD“ zur Verfügung gestellt wird. Die Zuschauer diskutieren die Serie in sozialen Netzwerken, wie Facebook oder über den Kurznachrichtendienst Twitter, den sich Lisa einmal genauer anschauen will.

Im Seminar ist nun die Frage aufgekommen, inwiefern das Diskutieren der Serie Bad Sports in sozialen Netzwerken auch zu Social TV gehört und wie YouTube dabei einzuordnen ist.

Im Seminar sind dazu schon einige Argumente gefallen, die ich hier noch einmal aufzeigen möchte. Ich untersuche die Nutzungsmotive von Social TV. Social TV ist dabei für mich, wie ich bereits in meinem Blog erläutert habe, dass gleichzeitige unterhalten mit anderen Zuschauern auf Online-Plattformen wie Facebook, Twitter oder über Apps während eines speziellen Fernsehprogramms. Auch wenn die Gespräche während des Fernsehens nur gelesen werden, handelt es sich dabei um Social TV. Doch inwiefern ist die Sendung Bad Sports auf Youtube als Fernsehprogramm zu sehen?

Auf jeden Fall können sich die Zuschauer von Badsports auch auf YouTube direkt über die Sendung unterhalten und diese Unterhaltung auch auf andere Netzwerke ausweiten. So gesehen vereint YouTube die Elemente von Social TV. Man kann eine Sendung schauen und man kann direkt unterhalb des Videos seine Meinung publizieren. Doch Social TV, wie ich es untersuche beinhaltet einen Second Screen (einen zweiten Bildschirm) auf dem die Unterhaltung zur Sendung stattfindet. So gesehen ist YouTube kein Social TV. Allerdings wenn die YouTube-Diskussion auf andere Netzwerke übertragen wird, dann gibt es wieder einen Second Screen, was wieder für die herkömmliche Definition von Social TV sprechen würde.

An dieser Stelle möchte ich gerne auch nochmal auf den Begriff Second Screen eingehen, was auch von einer Followern (melchenbelchen) gewünscht wurde. Der Begriff entstand 2010 und beschreibt die Nutzung eines zweiten Bildschirmes während des laufenden Fernsehprogramms. Über den zweiten Bildschirm ruft der Nutzer zusätzliche und über das Fernsehprogramm hinausgehende Informationen aus dem Internet ab oder kommentiert das Programm interaktiv mit anderen online (vgl. IP Deutschland, 2013).

Auch gibt es schon Studien zu Second Screen, welche auf Motive zu Social TV eingehen. IP Deutschland hat als FOURSCREEN-Spezialist sich mit der Nutzung von Second Screen in Deutschland auseinander gesetzt. IP unterscheidet dabei zwischen Parallelnutzung und Second Screen. Parallelnutzung bezeichnet lediglich die Nutzung eines weiteren Screens. Sobald der zusätzliche Screen allerdings in seiner Nutzung einen TV- oder Formatbezug hat, spricht man vom Second Screen (vgl. IP Deutschland, 2013).

IP fand heraus, dass 28 Prozent der Deutschen (n=1.503) Parallelnutzer sind, während elf Prozent Second-Screen nutzen. Diesen elf Prozent stehen neben Whatsapp, Twitter und Facebook auch die TV-Sendereigenen Apps zur Verfügung, die ein weit tieferes Abtauchen in das TV-Programm ermöglichen (vgl. IP Deutschland, 2013). Mehr Informationen zu Whatsapp findet ihr auch auf dem Blog von Anjamanja.

Zudem befragte IP Deutschland 1.674 Menschen warum sie Second Screen nutzen. Heraus kamen drei Motive zur Second-Screen-Nutzung: Die beiden stärksten sind die Herstellung des Gemeinschaftsgefühls über Kommentare und das Mitgestalten des Programms durch Votings. Ein ebenfalls häufig genannter Grund ist die Suche nach Zusatzinformationen für den eigenen Alltag oder auch um Leerstellen im Programm zu überbrücken (vgl. IP Deutschland, 2013).

Darauf aufbauend wurden sechs Nutzertypen formuliert:

Der Begeisterte zeichnet sich durch eine grundsätzlich hohe Mediennutzung, und vor allem einer hohen TV-Nutzung aus. Seine Motivation: Teil der öffentlichen Meinung werden. Dafür taucht er durch intensive Informationsrecherche, Meinungsäußerung und Votings tief in das Geschehen ein. Dafür nutzt der Begeisterte, Frauen und Männer gleichermaßen, vor allem die TV-eigenen Second-Screen-Angebote.

Der Kommunikator möchte ebenfalls Teil der öffentlichen Meinung werden, ist in seiner Kommunikation aber eher emotional statt rational. Zum Chatten und Kommentieren nutzt er nicht ausschließlich TV-eigene Apps, sondern diverse Social-Media-Kanäle. Der Kommunikator ist eher männlich und beschränkt sich bei seiner Mediennutzung auf die Kanäle TV und Internet, andere Medien kommen nur punktuell zum Einsatz.

Der Überbrücker ist eher männlich. Wenn er sich Zeit zum Fernsehen einräumt, bleibt er bei einem Programm und will nicht unbedingt zappen. Von daher kommt der Second Screen nur dann zum Einsatz, wenn es darum geht, aktuell uninteressante Stellen im Programm bis zum nächsten Beitrag zu überbrücken.

Zu den Wissenssammlern zählen viele berufstätige Mütter. Sie nutzen den Second Screen sehr rational. Recherche steht bei den Wissenssammlern im Fokus. Bei der Second-Screen-Nutzung werden daher überdurchschnittlich häufig Suchmaschinen aufgerufen zwecks Informationsrecherche und -vertiefung.

Die sehr junge Zielgruppe, die 14- bis 19-Jährigen, zählen zu den Gemeinschaftssuchenden. Egal ob Junge oder Mädchen, sie nutzen den Second Screen um sich „gemeinsam“ zu ärgern, zu freuen und fernzusehen – dabei befindet sich jeder in seinen eigenen vier Wänden und der Second Screen bildet das Bindeglied.

Der Gelegenheitsnutzer gehört zur älteren Generation ab 50 Jahre und ist eher weiblich. Sowohl die Mediennutzung als auch die Second-Screen-Nutzung erfolgt punktuell. Ähnlich wie bei dem Überbrücker kommt der Second Screen nur bei Leerstellen oder uninteressante Passagen im Programm zum Einsatz.

Diese Untersuchungen von IP Deutschland finde ich sehr hilfreich, auch geben sie Aufschluss über Nutzungsmotive für Social TV (vgl. IP Deutschland, 2013).

Mein Fazit ist nun, dass ich YouTube im engeren Sinne nicht als Social TV betrachten möchte, aber vom Grunde her es zu Social TV gezählt werden kann, was ich jedoch in meiner Untersuchung vernachlässigen werde.

Was meint ihr eigentlich? Ist YouTube für euch auch Social TV?

Quellen:

IP Deutschland. (2013). Motivation und Potenziale der Second-Screen-Nutzung. abgerufen am 20.12.2013 von http://www.ip-deutschland.de/unternehmen/presse/pressemeldungen/pressemeldungen_2013/motivatin_und_potenziale_der_s.cfm